Montag, 7. August 2017

[Rezension]"Der Prinz der Elfen" von Holly Black - leider nicht so gut, wie erwartet



https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Prinz-der-Elfen/Holly-Black/cbt/e481826.rhd

Der Prinz der Elfen (Holly Black)
Erschienen:
3. April 2017
Seitenzahl: 416
Verlag: Cbt Verlag
Taschenbuch: 16,99 €
ISBN: 978-3570164099
 Die Autorin

Holly Black wurde 1971 in New Jersey geboren. Sie wurde durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse bekannt, die auch verfilmt und zu einem internationalen Bestseller wurde. Holly Black lebt mit ihrer Familie und mit vielen Tieren in Amherst, Massachusetts. © Cassandra Clare & Holly Black

Immer wieder du und ich

Fairfold ist ein besonderes Dorf. Mitten im Wald schläft seit ewigen Zeiten in einem gläsernen Sarg ein Elfenprinz. Hazel und ihr Bruder Ben leben schon seit Jahren in dem Dorf und vertrauen dem Elfenprinz all ihre Geheimnisse an. Schon seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem geheimnisvollen Elf hingezogen. Doch eines Tages beginnt Hazel nicht mehr an den Prinz zu glauben und daran, dass er jemals erwachen sollte. Aber der Sarg ist plötzlich leer und der Prinz nicht mehr da. Hazel findet sich dem Prinz gegenüber wieder und muss sich nun beweisen und als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen.

Fazit

Ein ansprechendes Buch, welches vor allem durch sein interessantes Cover und den spannenden Klappentext überzeugen konnte. Die ersten Seiten habe ich geradezu verschlungen und kam sehr gut in die Geschichte rein. Hazel ist eine interessante Protagonistin, welche ständig neue Jungs küsst, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Damit konnte ich mich zunächst nicht anfreunden, schien aber zu der Protagonistin zu passen. Ihr Bruder Ben ist ebenfalls ein spannender Charakter, welcher Hazel zunächst immer zur Seite steht, sich jedoch nach und nach von ihr zu distanzieren scheint. Als dritter Charakter, welcher im Buch eine wichtige Rolle spielt, ist Jack zu nennen, welcher eher eine schwierige Rolle vertritt. Er ist kein richtiger Bruder von Hazel und Ben, sondern kam als kleines Kind in die Familie.

Der Schreib- und Erzählstil ist sehr angenehm und man kann nachvollziehen, in welcher Zeit und Situation man sich gerade befindet. Lange Zeit geht es zunächst um den Sarg und die Vorgeschichte, um den Ort Fairfold. Die Seiten fliegen zunächst ziemlich dahin und man wartet darauf, dass etwas passiert. Eines Tages tut es das tatsächlich, denn der Elfenprinz erwacht und verlässt seinen Sarg. Niemand kann sich dies erklären, doch dann scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen.
Gut gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen des Ortes. Auch den Prinzen in seinem Sarg konnte man sich sehr gut vorstellen und direkt vor Augen sehen. Die ersten Seiten waren spannend und gut geschrieben, allerdings schien die Handlung nicht recht voran zu gehen. Mir fehlte die Spannung und ich musste einige Seiten neu anfangen, da ich nie lange im Buch lesen konnte. Ich legte das Buch daher längere Zeit aus der Hand und fand danach schlecht wieder ins Geschehen hinein.

Alles in allem kein schlechtes Buch, es wurde jedoch mehrfach bemängelt, und dem möchte ich mich gern anschließen, dass der Klappentext schon sehr viel vom Inhalt verrät und das ist wirklich schade. Es war mir letztlich zufiel Fantasy, auch wenn ich Fantasy-Romane eigentlich mag. Auch die Autorin mag ich eigentlich wirklich sehr, doch in diesem Roman konnte sie mich leider nicht überzeugen. 



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